Ralf Schütze – ein Nachruf.


Über viele Jahre ist Ralf Schütze eine der prägenden Figuren von Motorvision. Jetzt starb der Motorjournalist und TV-Produzent völlig überraschend und im Alter von nur 55 Jahren. Egal, ob im Auto oder auf dem Motorrad: Ralf Schütze war unermüdlich im Einsatz, bis zuletzt auch für Motorvision TV.


Ralf Schütze, hat fachlich und menschlich den deutschen Motorjournalismus mitgeprägt. Als Geschäftsführer der Motorvision Film- und Fernsehgesellschaft (2001-2004), und als Executive Producer (2006-2009) hat er unzählige Reportage verantwortet. Als freier Produzent ist er für Produktionen im Print- und TV-Bereich im Einsatz. Noch viel bemerkenswerter; Einer Vielzahl an jungen Menschen hat Ralf Schütze in seiner Karriere nicht nur bei Motorvision den Beruf des Motorjournalisten bei- und nähergebracht. Und ist er immer als sehr freundlicher, bedachter und kompetenter Mensch in Erinnerung geblieben. Immer wieder war es eine Freude ihn bei unterschiedlichen Terminen zu treffen.

Besonders am Herzen lagen Ralf Schütze, neben Automobilen Motorräder. Die teilweise viel zu kleinen Test-Bikes – bei denen der zweimeter-Hüne immer wieder mit den Knien an den Lenker stößt – hat er mit großem Enthusiasmus getestet und wusste immer über die Vor- und Nachteile zu berichten. Fachsimpelei unter Gleichgesinnten haben ihm immer sehr großen Spaß bereitet.

Ralf Schütze war immer ehrlich und geradeaus, er ließ sich nie verbiegen. Seine Menschlichkeit und seine Fachkompetenz werden uns bei Motorvision fehlen. Seine natürliche Autorität verschaffte ihm jederzeit großen Respekt. Schon als junger Mann hatte Ralf Benzin im Blut. In München verpasste man ihm den Spitznamen "Monaco Franze".

Bereits 1983 nach seinem Master-Studium der Politischen Wissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Amerikanistik an der LMU München hatte Ralf Schütze Hospitanzen bei Tageszeitungen, Radiosendern und Fachzeitschriften. Als Autor schrieb er unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die Welt am Sonntag, Autobild, FHM, Playboy und die ADAC Motorwelt.


Die Welt ist ärmer ohne einen Menschen wie ihn. Er hinterlässt eine große Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird, vor allem als Mensch. Denn Mensch geblieben ist Ralf bis zum Schluss. Wir werden ihn vermissen und doch in sehr guter Erinnerung behalten.



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