VW auf der IAA: Die I.D.-Familie wird konkret


  • mid Groß-Gerau - Die Frontpartie der IAA-Studie VW I.D. Crozz entspricht schon weitgehend der späteren Serienversion. VW

  • mid Groß-Gerau - Schicke Dachline und hohes Heck: Der I.D. Crozz ist eine Kreuzung aus Coupé und SUV. VW

  • mid Groß-Gerau - Bei der IAA-Studie hat sich VW für eine luxuriöse Vierer-Bestuhlung entschieden. VW

  • mid Groß-Gerau - Der neue VW T-Roc kommt nächstes Jahr auch in einer R-Line-Version auf den Markt. VW

  • mid Groß-Gerau - In der R-Line-Ausstattung wirkt der T-Roc knackiger und sportlicher. VW

Auf der IAA 2017 zeigt VW deutlicher denn je, wohin die Reise geht. Die künftigen Modelle mit elektrisiertem Antriebsstrang machen einen großen Teil des Messe-Angebots aus. Konkret sind das die ersten Vertreter der zukunftsträchtigen Elektro-Familie namens I.D., I.D. Crozz und I.D. Buzz. Sie basieren auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Konzerns und haben neben alltagstauglichen Reichweiten noch eines gemeinsam: ein im Verhältnis zu ihrer Größe üppiges Platzangebot.

In Frankfurt zeigt VW den aktuellen Entwicklungsstand des E-Trios. So hat sich beim SUV-Coupé Crozz gegenüber der ersten Studie im Frühjahr in Schanghai vor allem die Front- und Heckpartie verändert - das Showcar zeigt laut VW durch die breite Motorhaube mit großen, runden Kotflügeln und mit dem hochglanzschwarzen Dach "stärker den Weg in Richtung Serie". Durch den geringeren Platzbedarf des E-Antriebs und die komplett im Wagenboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie gibt es im Innenraum reichlich Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der die IAA-Studie hat sich VW für den so genannten "Open Space" entschieden, also für ein loungeartiges Konzept mit vier variablen Einzelsitzen und ohne B-Säule. Die Handling-Eigenschaften liegen laut der Niedersachsen auf dem Niveau des Golf GTI, vor allem dank des Fahrwerks mit elektronisch geregelten Dämpfern, einer aufwendigen Mehrlenker-Hinterachse und neu entwickelter McPherson-Federbeine. Der I.D. soll ebenso 2020 auf den Markt kommen wie der I.D. Crozz, der Buzz ist zwei Jahre später dran.

Den I.D. sieht VW als "kompakten, voll-elektrischen Viertürer I.D. im Golf-Segment", der Crozz gibt den sportlichen und emissionsfreien Allrounder, dessen elektrischer 4Motion- Allradantrieb auf unbefestigten Pisten ebenso überzeugen soll wie auf Eis, Schnee und Nässe. Je ein Motor arbeitet an der Vorder- und Hinterachse, die Kraftverteilung übernimmt eine elektrische Kardanwelle. Die Reichweite des 225 kW/306 PS starken und auf 180 km/h limitierten SUV soll bei bis zu 500 Kilometern (NEFZ) mit einer Batterieladung liegen. Und: Der Hochleistungsakku nimmt per Schnellladesystem in 30 Minuten 80 Prozent seiner Energiekapazität auf.

Ein weiterer Schwerpunkt der Marke Volkswagen in Frankfurt ist neben dem Polo GTI der kleine Tiguan-Bruder T-Roc, mit dem die Niedersachsen Mut zur Farbe und zu frechen Formen beweisen. Das Kompakt-SUV kommt mit reichlich Vernetzungs- und Assistenzfunktionen zu seiner Messepremiere, es wird ab November mit sechs TSI- und TDI-Motoren mit Leistungen zwischen 85 kW/115 PS und 140 kW/190 PS mit Front- und Allradantrieb angeboten. Stolz ist VW auf die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten, die Zweifarb-Lackierungen und die beiden gleichwertig ausgestatteten Versionen Style und Sport. Ab dem nächsten Jahr wird es für beide Varianten auch die R-Line geben, die etwa einen schwarz genarbten Diffusor, LED-Rückleuchten in Dunkelrot, diverse Logos, spezielle Stoßfänger, Einstiegsleisten oder ein Multifunktions-Sportlenkrad in Leder und Stoff/Mikrofaser-Sitzbezüge umfasst. (vm/mid)



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